Die Geschichte hinter Liv&Little, Hinter den Kulissen

Die Geschichte hinter Liv&Little

Manchmal entstehen die besten Ideen nicht aus einem Businessplan. Sondern aus den Erfahrungen, die wir im Alltag machen.

Als mein Sohn geboren wurde, wollte ich – wie wahrscheinlich viele Eltern – einfach gute Entscheidungen treffen. Nicht die perfekten. Aber solche, mit denen ich mich wohl fühlte. Ich begann, mich intensiv mit Babyprodukten zu beschäftigen. Ich suchte nach hochwertiger Kleidung, informierte mich über Materialien wie Merinowolle und überlegte, welche Dinge wir wirklich brauchen würden. Später kamen Schlafsäcke, Spielzeug und viele weitere kleine Entscheidungen dazu.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Je mehr man sich informiert, desto größer scheint die Auswahl zu werden. Dabei habe ich viele kleine Marken entdeckt, die wunderschöne Babyprodukte herstellen – mit natürlichen Materialien, zeitlosem Design und viel Liebe zum Detail. Genau das, wonach ich gesucht hatte. Das Problem war nur: Ich musste jede Marke einzeln finden. Für Merino-Kleidung besuchte ich einen Shop, für einen Schlafsack den nächsten und für hochwertiges Holzspielzeug wieder einen anderen. Jede Recherche begann von vorne.

Gleichzeitig habe ich auch die andere Seite kennengelernt. Mehr als einmal war ich überzeugt, ein hochwertiges Produkt gefunden zu haben. Die Website wirkte vertrauenswürdig, doch nach der Bestellung entsprach das Produkt nicht der Qualität, die ich erwartet hatte. Mit jeder Suche wurde mir klar, wie viel Zeit Eltern investieren, um gute Produkte für ihre Kinder zu finden.

Die wertvollsten Empfehlungen kamen von anderen Mamas

Als mein Sohn etwa vier Monate alt war, kamen zwei meiner engsten Freundinnen aus Österreich zu Besuch. Leider sehen wir uns viel zu selten. Umso schöner war es, endlich wieder gemeinsam Zeit zu verbringen. Natürlich sprachen wir auch über das Mama-Sein. Es waren keine großen Gespräche über Erziehung oder Entwicklung. Vielmehr waren es diese kleinen Erfahrungen aus dem Alltag, die mich nachhaltig beschäftigt haben.

Eine meiner Freundinnen erzählte, warum sie Merinowolle so schätzt. Nicht nur, weil sie weich oder natürlich ist. Sondern weil sie erlebt hatte, dass ihr Baby nach einer ausgelaufenen Windel nicht sofort komplett ausgekühlt war. Eine andere berichtete von Produkten, die sich im Alltag ganz anders bewährt hatten, als sie es vorher erwartet hätte. Ich weiß noch, dass ich dachte:

Warum erfährt man solche Dinge eigentlich erst im Gespräch mit anderen Eltern?

Bis dahin hatte ich Merinowolle vor allem als ein hochwertiges – und ehrlich gesagt auch recht teures – Material wahrgenommen. Erst durch diese persönlichen Erfahrungen habe ich verstanden, warum viele Eltern sich ganz bewusst dafür entscheiden. Nicht, weil es ein Trend ist. Sondern weil sie im Alltag einen echten Unterschied erlebt haben.

Babykleidung aus Merinowolle auslüften

Was wäre gewesen, wenn mir das niemand erzählt hätte?

Dieser Gedanke hat mich damals nicht mehr losgelassen. Was wäre gewesen, wenn meine Freundinnen mich nie besucht hätten? Hätte ich all diese Erfahrungen irgendwann selbst gemacht? Vielleicht. Aber wahrscheinlich hätte ich vieles erst sehr viel später entdeckt – oder vielleicht auch gar nicht. Früher wurden solche Erfahrungen oft ganz selbstverständlich weitergegeben. Von der eigenen Mutter, der Nachbarin oder einer Freundin. Heute leben Familien häufig weiter auseinander und gleichzeitig gibt es unendlich viele Informationen im Internet.

Was mir dabei oft gefehlt hat, waren nicht noch mehr Produktbeschreibungen. Sondern ehrliche Erfahrungen. Nicht mit dem Anspruch, dass sie für jede Familie gelten. Sondern einfach als Gedanken einer Mama, die ein Produkt selbst im Alltag genutzt hat.

Genau daraus ist Liv&Little entstanden

Irgendwann entstand daraus eine einfache Idee. Wie schön wäre ein Ort, an dem sorgfältig ausgewählte Babyprodukte zusammenkommen – ohne stundenlange Recherche. Ein Ort, an dem nicht die größte Auswahl im Mittelpunkt steht, sondern eine bewusste Auswahl. Und ein Ort, an dem auch die Erfahrungen dahinter ihren Platz haben. Denn genau diese Erfahrungen haben mir selbst oft am meisten geholfen. Nicht, weil sie mir gesagt haben, was richtig oder falsch ist. Sondern weil sie mir Orientierung gegeben haben.

Genau deshalb ist Liv&Little entstanden. Nicht als Shop mit möglichst vielen Produkten. Sondern als Sammlung von Dingen, hinter denen ich selbst stehen kann und die ich mit gutem Gefühl weiterempfehlen würde. Und genau deshalb gibt es auch diesen Bereich „Hinter den Kulissen“. Hier möchte ich Gedanken, Erfahrungen und Beobachtungen teilen, die auf einer Produktseite keinen Platz finden – die für mich aber genauso dazugehören. Ich werde hier keine Anleitungen geben und sicher nicht behaupten, den richtigen Weg zu kennen. Ich möchte einfach erzählen, was ich selbst erlebt habe. Als Mama. Mit dem Blick einer Psychologin. Und als Gründerin von Liv&Little.

Vielleicht findest du dich in manchen Gedanken wieder. Vielleicht entdeckst du eine Idee, die dir bei deiner eigenen Entscheidung hilft. Und vielleicht ist genau das der schönste Gedanke hinter Liv&Little:

Dass bewusste Entscheidungen oft dort beginnen, wo Menschen ihre Erfahrungen miteinander teilen.


Wenn dich interessiert, welche Produkte mich bei dieser Geschichte begleitet haben, findest du sie hier:

Babydecke aus Merinowolle – Glatt

80,00 

Merino-Wollfleece Schlafsack ohne Füße

90,00 
Größe

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Ich dachte, die großen Entscheidungen hätte ich schon getroffen. → Weiterlesen

Kommentare

Eine Antwort zu „Die Geschichte hinter Liv&Little“

  1. […] Neu hier?Falls du wissen möchtest, wie Liv&Little überhaupt entstanden ist, erzähle ich die Geschichte im ersten Beitrag: Die Geschichte hinter Liv&Little. […]